Schloss Bruchsal

Als einzige geistliche Residenz der Barockzeit am Oberrhein gehört Schloss Bruchsal zu den bedeutenden absolutistischen Schlossanlagen aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. 1719 verlegte Fürstbischof Damian Hugo von Schönborn seine Residenz von Speyer nach Bruchsal und ließ hier eine Dreiflügelanlage nach Versailler Vorbild mit Pavillonsystem errichten. Einen Glanzpunkt bildet das von Balthasar Neumann geschaffene zentrale Treppenhaus, das als eine der einfallsreichsten und genialsten Lösungen barocker Baukunst gilt. Der reiche Stuckaturenschmuck im Inneren wurde von Johann Michael Feichtmayr geschaffen, die Freskomalereien an den Fassaden und Raumdecken stammen von Giovanni Francesco Marchini und Johannes Zick. Bis 1832 war ein Teil des Schlosses noch Witwensitz der Markgräfin Amalie von Baden, mit ihrem Tod erlosch das höfische Leben. Im Zweiten Weltkrieg bis auf die Umfassungsmauern zerstört, konnte das Schloss erst 1975, nach Abschluss des Wiederaufbaus, für die Öffentlichkeit erneut zugänglich gemacht werden. Die Wiedereinrichtung der Beletage mit historischen Möbeln und Einrichtungsgegenständen ist derzeit im Gange.
Adresse
76646 Bruchsal

Tel.: 07251/74-2661
Fax: 07251/74-2664

info@schloss-bruchsal.de
www.schloss-bruchsal.de

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Öffnungszeiten
Di bis So u. Fei 10-17 (Führungen stündlich März bis Okt. 10-16, Nov. bis Febr. 10-15)

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