Museum im Litschgihaus

In den Kellergewölben des barocken Litschgihauses wurde 2002 das Stadtmuseum eingerichtet, das mit seinen Abteilungen einen Bogen von der Steinzeit bis in die Gegenwart schlägt. In der Abteilung Ur- und Frühgeschichte sind lokale Funde von der Steinzeit bis zu den Kelten zu sehen. Dabei ragt der Fund eines bronzezeitlichen Frauengrabs aus der Zeit um 1.100 v. Chr. heraus, das in einer rekonstruierten Grabkammer gezeigt wird. In der römischen Abteilung stehen die Funde aus dem römischen Alltagsleben im Vordergrund. Für Kinder wie Erwachsene bietet die Ausstellung Mitmach-Bereiche. Dort können Spiele der Römerzeit ausprobiert und die germanische Runenschrift erlernt werden, außerdem stehen römische wie alamannische Kleidung zur Anprobe bereit. Eine weitere Station ist dem Frühen Mittelalter gewidmet und zeigt "Bad Krozingen – älter als 1200 Jahre" mit Funden aus dem Gräberfeld (5. bis 8. Jahrhundert) und der Siedlung Glöcklehofkapelle (6. bis 12. Jahrhundert). Zu den prunkvollen Grabbeigaben gehören u. a. silbervergoldete Gewandspangen mit Edelsteineinlagen. Weitere Stationen sind der lettischen Schriftstellerin Zenta Maurina (1897-1978) gewidmet, die ihren Lebensabend in Bad Krozingen verbrachte und hier begraben ist, genauso wie Pater Marquard Herrgott (1694-1762). Er war Gesandter des Klosters St. Blasien am kaiserlichen Hof in Wien und ließ später als Probst das Schloss in Bad Krozingen umgestalten.
Adresse
79189 Bad Krozingen
Basler Straße 10-12

Tel.: 07633/407-174
Fax: 07633/407-157

museum@bad-krozingen.de
www.bad-krozingen.de

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Öffnungszeiten
Di, Mi, Do u. So von 15-17; u. nach Vereinb.

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